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Wild Boys
Wild Boys beenden Vorrunde mit Heimspiel
Mittwoch, 30. Januar 2008
ImageZu ihrem letztem Vorrundenspiel empfangen die Wild Boys am Sonntag, d. 03.02.08 (18:30 Uhr) das Team vom EHV Klingenthal. Nach dem 13:7 Sieg im Vogtland gehen die Chemnitzer Eishockeycracks auch diesmal wieder als Favorit in die Partie. Dabei soll den Fans noch einmal gezeigt werden, dass man auch in so einem Spiel alles gibt.
Überraschen lassen muss man sich wer als Trainer an der Klingenthaler Bande stehen wird. Der bisherige Trainer und Klingenthaler Ur-Gestein Harald Fuchs gab ja am letzten Wochenende seinen Rücktritt bekannt. Dabei gab er seine Entscheidung schon in der zweiten Pause bekannt, als die Wild Boys mit 13:4 gegen sein Team führten. Ob nun ein neuer Mann auch gleich frischen Wind in die Mannschaft bringt bleibt allerdings abzuwarten. Zu viele Fakten spielen für den derzeitigen Stand des EHV eine Rolle. Erst das Sommertheater mit dem Eisstadion, dann die Tatsache das man erst ab Anfang Januar Eis und somit auch Trainingsrückstand hatte und nun noch die Unzufriedenheit mit der Leistung ihrer Kontingentspieler.
Dennoch sollten die Chemnitzer das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Schließlich will man doch weiterhin ungeschlagen auf heimischen Eis bleiben.

Kampf um Platz 1 spannend bis zum Schluss

Sah es bis zum letzten Sonntag gar so aus als wenn sowohl Dresden als auch Chemnitz und Leipzig noch Erster der Vorrunde werden könnten, so hat sich dies bereits am Montag erledigt gehabt. Durch einen 4:1 des SV Rudelswalde gegen die Leipziger dürften die theoretischen Chancen der Fortunen gegen null gehen. Denn dazu müssten sowohl die Dresdner in Klingenthal als auch die Wild Boys zu Hause gegen die Vogtländer patzen. Also läuft alles auf einen Zweikampf zwischen Dresden und Chemnitz hinaus, bei dem aber die Messestädter das Zünglein an der Waage sein könnten. Mit einem Dreier in Dresden würden sie die Wild Boys zum Sieger der Vorrunde machen. Immer vorausgesetzt das sich keiner mehr einen Ausrutscher erlaubt, hätten dann beide 24 Punkte. Der direkte Vergleich würde dann aber für die Chemnitzer sprechen.

Hier das Restprogramm der Vorrunde:

Sa.   02.02.08     15:00 Uhr    EHC Fortuna Leipzig – EHV Dresden Devils
So.   03.02.08    18:30 Uhr    Wild Boys Chemnitz - EHV Klingenthal

Sa.   09.02.08     19:00 Uhr    EHV Klingenthal – EHV Dresden Devils
So.   10.02.08     13:00 Uhr    EHC Neue Eislöwen Dresden – EHC Fortuna Leipzig

Sa.   16.02.08       --:--  Uhr    EHV Klingenthal - SV Rudelswalde
So.   17.02.08       --:--  Uhr    EHV Klingenthal - EHC Neue Eislöwen Dresden

Noch offen                            EHV Klingenthal – EHC Fortuna Leipzig

Änderungen vorbehalten

 
Wild Boys ohne Mühe
Samstag, 26. Januar 2008
ImageMit einem problemlosen 13:7 (4:2,9:2,0:3) Sieg in Klingenthal erledigten die Wild Boys ihre Aufgabe und halten somit weiterhin theoretische Chancen auf Platz eins der Vorrunde.
Nicht mal eine Minute war im Freiluftstadion von Klingenthal gespielt, da eröffnete Petr Hrbek den Torreigen und brachte Chemnitzer mit 1:0 in Führung. Dem 2:0 durch Martin Maskarinec und 3:0 durch Karsten Stiegler, folgte dann der erste Klingenthaler Treffer. Dabei war es  Steffen Seidel vorbehalten, im ersten Heimspiel der Saison das erste Heimtor zu erzielen. Kurz vor der Pause konnten die Gastgeber, durch Robert Bado,  dann gar den 3:2 Anschluss erzielen. Davon wenig beeindruckt stellte Steffen Schwarz nur 7 Sekunden später denn alten Abstand wieder her.
Auch im zweiten Drittel gelang den Wild Boys ein Blitzstart, ganz 13 Sekunde dauerte es da versenkte erneut Steffen Schwarz die Scheibe zum 5:2 in die Klingenthaler Maschen. Nun nahm das Spiel der Chemnitzer richtig Fahrt auf. Zunächst traf Karsten Stiegler zum 6:2, ehe Jiri Parkmann zwischenzeitlich noch einmal verkürzen konnte. Aber auch diesmal ließ die Antwort nicht lange auf sich warten und Steffen Schwarz machte seinen dritten Treffer an diesem Tag. Binnen 116 Sekunden erhöhten die Chemnitzer das Ergebnis durch  Kevin Geier und Eric Nicolai auf 9:3. Darauf hin verlies der Klingenthaler Keeper Samuel Oschatz sein Gehäuse und machte Sandro Fiedler. Damit tat sich aber der EHV keinen Gefallen, denn gleich der erste Schuss durch Steffen Schwarz saß und es stand 10:3. Weitere Tore durch Kevin Geier (2) und Petr Hrbek schraubten die Führung auf ein respektables 13:3 nach oben. Da ging der  vierte Treffer der Gastgeber kurz vor Pause fast schon unter.
Im Schlussdrittel brachten die Chemnitzer dann ihren dritten Keeper Cyrill Gryska, der sich dank der nun angezogenen Bremse der Wild Boys nicht über Arbeit beklagen durfte. Ein Torerfolg sollte den Gastgeber zunächst jedoch nicht gelingen, aber auch die Chemnitzer schienen ihr Pulver verschossen zu haben. So gelang dem EHV in den letzten Minuten durch Andre Lenk, Marcel Haußmann und Robert Bado noch eine Ergebniskosmetik. Dass es keinen achten Trffer gab, lag auch an der Tatsache das Cyrill Gryska einen Penalty der Klingenthaler parieren konnte.
Wenn man mal von letzten Drittel absieht, ein mehr als gelungener Auftritt, der jetzt schon Lust auf das Rückspiel am kommenden Sonntag macht.
Nach Spielende trat Harald Fuchs als Trainer des EHV zurück. Ob seine Entscheidung mit dem Ausgang des Spiels zu tun hat, bleibt vorerst offen. Fakt ist das nächste Woche ein anderer Mann an der Bande stehen muss, wobei es hier aber offen ist wer es sein wird.
 
Wild Boys Chemnitz
Tor: Jistel, Gryska
Verteidigung: Maskarinec, Blokzyl, Gozdzik, Glaßmann, Stiegler, K., Nicolai
Sturm: Schwarz, Hrbek, Uhlig, Weck, Geier, Stiebert, Kanow, Hammer, Kossack,  Stiegler,M.,  Frömter, Kunz


EHV Klingenthal - Wild Boys Chemnitz   7:13 (2:4,2:9,3:0)

  0:1     (0:57)   Hrbek (Uhlig, Schwarz)
  0:2     (7:07)   Maskarinec (Hrbek)    5-4 PP
  0:3   (11:16)   Stiegler,K. (Stiebert)
  
  1:3   (13:09)   Seidel (Morgner, Fiedler,A.)   5-4 PP
  2:3   (19:52)   Bado (Haußmann, Lenk,A.)
  2:4   (19:59)   Schwarz (Hrbek)

  2:5   (20:13)   Schwarz (Maskarinec, Blokzyl)
  2:6   (25:16)   Stiegler,K. (Schwarz)

  3:6   (27:10)   Parkmann (Ungerl)   5-4 PP
  3:7   (27:33)   Schwarz
  3:8   (29:25)   Geier (Glaßmann, Stiebert)
  3:9   (31:21)   Nicolai (Schwarz, Hrbek)
3:10   (31:56)   Schwarz (Hrbek)
3:11   (32:42)   Geier (Weck, Stiebert)
3:12   (35:05)   Hrbek (Schwarz)
3:13   (37:13)   Geier (Maskarinec, Stiegler,K.)   5-4 PP

4:13   (39:18)   Lenk,M. (Parkmann, Unger)

5:13   (50:15)   Lenk,A.
6:13   (54:47)   Haußmann (Jordan)
7:13   (59:18)   Bado (Lenk,A.)   5-4 PP

Strafen: 18 / 20                                    Zuschauer: 200

 
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Wild Boys vor Pflichtaufgabe
Mittwoch, 23. Januar 2008
ImageNach der enttäuschenden Niederlage in Dresden müssen die Wild Boys am Samstag, den 26.01.08 (19:00 Uhr) beim EHV Klingenthal ran. Ein Spiel welches man durchaus als Pflichtaufgabe ansehen muss. Dabei sollten aber vor allem diejenigen Spieler, welche in Dresden hinter den Erwartungen blieben zeigen das sie auch anders können.
Für die Vogtländer ist die Saison jetzt schon völlig verkorkst, wobei sie das auch schon war ehe es richtig los geging. Bereits im Sommer drohte die Stadt mit Schließung des Eisstadions. Später fand man mit den Stadtvätern einen Konzens für die Saison 2007/08. Doch dann der nächste Rückschlag. Ein Defekt der Eisanlage lies eine Vereisung zunächst nicht zu. So war an einem geregelten Trainingsbetrieb, von Wettkampfbetrieb ganz zu schweigen, nicht zu denken. Als dann endlich Anfang des Jahres Eis zur Verfügung stand waren auch schon einige Spiele abgesagt. Dann fiel am letzten Samstag wegen starken Regens das nächste Spiel sprichwörtlich ins Wasser und die Zeit für Nachholspiele rennt den Vogtländern weg.
Wie zu erfahren war sind nun zwei der noch offenen drei Spiele terminiert, doch finden diese nach offiziellen Vorrundenschluss, am 10.02.08 statt. Also bleiben eine Reihe von Fragen.
Auch sportlich lief es alles andere als gut für den EHV. Gleich im ersten Spiel musste man in Dresden ran. Fast ohne Training setzte es eine 28:4 Klatsche. Beim SV Rudelswalde verletzten sich, beim knappen Stand von 3:4, beide Torhüter was einen Abbruch und eine 0:5 Wertung nach sich zog. Und schlussendlich musste man sich auch noch den Devils aus Dresden geschlagen geben. Für die Klingenthaler scheint es nun nur noch zu heißen die Saison so ordentlich wie möglich zu Ende zu bringen.
Doch gerade darin kann der Nachteil für die Wild Boys liegen. Ein Gegner der nichts zu verlieren hat ist manchmal zu außerordentlichen Leistungen fähig. Wenn die Wild Boys jedoch von Anfang an konzentriert zur Sache gehen, sollten sie aber das Eis als Sieger verlassen. Dies gelingt aber nur wenn alle an einem Strang ziehen und sich nicht zu sehr auf einige Spieler verlassen wird.
Wer noch mit ins Vogtland reisen möchte, hat die Möglichkeit für 15 Euro im Bus (Abfahrt 15:30 Uhr) mitzufahren.
 
Wild Boys verpassen Platz eins aus eigener Kraft
Samstag, 19. Januar 2008
ImageDurch eine 8:6 (3:2,3:2,2:2) Niederlage bei den Neuen Eislöwen Dresden erhielten die Wild Boys einen mächtigen Dämpfer im Hinblick auf Platz eins nach der Vorrunde.
Die Gastgeber erwischten einen Traumstart und gingen durch Tore von Benjamin Schoof und dem Ex-Chemnitzer Alexander Teichert schnell mit 2:0 in Führung. Dabei stellte sich auch schnell heraus das der Chemnitzer Goalie Jan Letzsch in Erwartung der Vaterfreuden, seinen Kopf alles andere als frei hatte. Also verlies er nur wenig später seinen Kasten und machte Nino Jistel Platz. Auch er bekam gleich mächtig Arbeit, hielt aber zunächst was es zu halten gab. Doch in der 14. Minute erwischte es auch ihn. Ein von einem Chemnitzer abgefälschter Puck kam zu Robert Zimmermann, der freistehend wenig Mühe hatte um auf 3:0 zu erhöhen. Den reichlich mitgereisten Chemnitzer Fans schwante schlimmes. Doch ein Überzahlspiel nutze Martin Maskarinec zum ersten Treffer der Wild Boys. Kurz vor der Pause waren die Chemnitzer in Unterzahl und starteten eine Konter. Dabei bediente Petr Hrbek seinen Sturmpartner Steffen Schwarz mustergültig, der so überrascht schien dass er es schaffte die Scheibe am leeren Tor der Dresdner vorbei zu schießen. Zum Glück passte Petr Hrbek auf und nutze den Abpraller von der Bande um zum 3:2 Anschluss einzunetzen. Nun sah die Welt für die Wild Boys wieder freundlicher aus.
Im zweiten Abschnitt kamen die Wild Boys etwas besser ins Spiel. Mitte des Drittels nutzen die Chemnitzer durch Topscorer Petr Hrbek zwei Überzahlspiele und das Spiel schien gedreht. Doch die Freude über die erstmalige Führung hielt nicht lange an. Bereits elf Sekunden später konnte Georg Semechin zum 4:4 ausgleichen. Doch damit nicht genug. Weitere 59 Sekunden später gingen die Gastgeber durch Robert Zimmermann wieder in Führung. Nun schien der Faden der Chemnitzer endgültig gerissen. So war es nicht überraschend das den Dresdnern noch vor der Pause das 6:4 gelang.
Da die Hoffnung jedoch zu letzt stirbt, machten sich die Chemnitzer noch einmal auf. Ganze 28 Sekunden waren im Schlussdrittel gespielt, da brachte David Seidl die Chemnitzer noch einmal heran. Nun versuchte man alles, aber so recht glücken sollte nichts. Da sah es bei den Dresdnern ganz anders aus. Tore von erneut Georg Semechin und Alexander Teichert zum 8:5 sorgten für die Vorentscheidung in diesem Spiel. Der sechste Chemnitzer Treffer durch David Seidl war dann nur noch Ergebniskosmetik.
Am Ende siegten die Gastgeber verdient und übernahmen wieder die alleinige Tabellenführung.
Den Unterschied an diesem Tag machte wohl die Ausgeglichenheit der Dresdner Mannschaft, während für die Wild Boys nur die erste Reihe erfolgreich war.
Nun heißt es die beiden Pflichtaufgaben gegen Klingenthal (26.1./A, 3.2./H) zu erfüllen und zu hoffen das die Dresdner noch einmal patzen. Anderen Falls hat man es im Halbfinale der Play-Offs mit Fortuna Leipzig zu tun. Eine Aufgabe die deutlich schwerer sein dürfte als die gegen den vierten der Liga.

Am Rande der Landesjugendspiele in Jonsdorf wurden die Finals um den Sachsenpokal ausgelost. Dabei war den Wild Boys Fortuna hold und bescherte ihnen zunächst das Auswärtsspiel in Leipzig.

Wild Boys Chemnitz
Tor: Letzsch, Jistel
Verteidigung: Seidl, Maskarinec, Gozdzik, Glaßmann, Stiegler, K., Nicolai
Sturm: Schwarz, Hrbek, Richter, Weck, Geier, Stiebert, Kanow, Hammer, Kossack,  Stiegler,M., Uhlig, Frömter

EHC Neue Eislöwen Dresden - Wild Boys Chemnitz   8:6 (3:2,2:2,3:2)

1:0     (1:19)   Schoof   5-4 PP
2:0     (3:42)   Teichert
3:0   (13:54)   Zimmermann (Hänsel)  
3:1   (17:04)   Maskarinec (Hrbek)   5-4 PP
3:2   (19:34)   Hrbek   4-5 UZ

3:3   (27:59)   Hrbek (Richter)   5-4 PP
3:4   (30:30)   Hrbek (Maskarinec)   5-4 PP

4:4   (30:41)   Semechin
5:4   (31:40)   Zimmermann (Hänsel)   5-4 PP
6:4   (36:51)   Semechin (Tschöpel)

6:5   (40:28)   Seidl (Maskarinec, Hrbek)
7:5   (42:00)   Semechin (Tschöpel, Weiße)
8:5   (49:35)   Teichert (Knöchel)
8:6   (56:43)   Seidl (Hrbek, Richter)

Strafen: 14 + 10 für Garscha, Buschbeck, Tschöpel / 16 

 
Sachsenpokalfinale
Donnerstag, 17. Januar 2008
ImageNur einen Tag nach bekannt werden der neuen Konstellation im Sachsenpokal wurde bekannt dass, das Finale in Hin- und Rückspiel ausgetragen wird. Darauf einigten sich die Vertreter der beiden Teams. Der SEV fügte hinzu dass die Finalspiele nach Beendigung der Meisterschaft-Play-Offs auszutragen sind. Wer als erstes Team Heimrecht genießt wird am morgigen Freitag im Rahmen der Landesjugendspiele in Jonsdorf ausgelost.
 
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