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Wild Boys reichen die rote Laterne weiter
Geschrieben von admin   
Sonntag, 7. Februar 2010

ImageDie Wild Boys hatten zum Laternenfest geladen und ca. 400 Zuschauer kamen um zu sehen wie die Chemnitzer Eishockeycracks mit einem 5:3 (1:0,1:1,3:2) Sieg die rote Laterne an Vorjahresmeister Preussen Berlin abgaben.

Nach dem Sieg in Jonsdorf hatten es Wild Boys nun selbst in der Hand den letzten Tabellenplatz zu verlassen und so gingen sie auch in die Partie. Sie zeigten gleich wer Herr im Hause ist. Doch die, nur mit 13 Feldspielern, angereisten Gäste stemmten sich dagegen, so dass es bis zur zehnten Minute dauerte eh Björn Schenkel mit einem Blueliner das erlösende 1:0 schaffte. Leider versäumten es dann die Chemnitzer ein überlegen geführtes Drittel durch eine höhere Führung zu untermauern. So hatten die Berliner durch einen gefährlichen Konter über Kai Hurbanek sogar die große Chance zum Ausgleich zu kommen, doch wie schon in Jonsdorf zeigte sich Tim Schnelle gut aufgelegt und verhinderte den Ausgleich.
Zu Beginn des zweiten Drittel sollte sich dann die schlechte Chancenverwertung der Wild Boys rächen, konnten die Gäste doch durch Nils Watzke zum 1:1 ausgleichen. Da die Scheibe abgefälscht war hatte Tim Schnelle diesmal keine Chance und das Spiel begann wieder von vorn. Allerdings lies die Antwort der Wild Boys nicht lange auf sich warten. Als gleich zwei Berliner die Strafbank drückten, war es Roy Engler, der die Chemnitzer wieder in Führung brachte. Trotz der erneuten Führung wollte aber keine Ruhe, wie noch im ersten Drittel, ins Chemnitzer Spiel einziehen. So ging es also mit dem knappen 2:1 in die zweite Pause.
Im letzten Drittel wollten es die Gäste dann wissen und machten mehr Druck. Zwar konnten erste Chancen der Berliner abgeblockt werden, aber  als Jan Schertz mit all seiner Routine vor Tim Schnelle auftauchte war es geschehen. Völlig abgezockt verlud er Tim und es stand 2:2. Damit aber noch nicht genug. Nur 33 Sekunden später krachte Nils Watzke den Puck zur Berliner Führung in die Maschen. Mannix Wolf reagierte mit einer Auszeit und konnte sein Team wieder wach rütteln. Schnell machte man sich an die Arbeit um das Spiel wieder zu drehen. Als Max Janke eine Strafzeit abbrummte, zeigten die Chemnitzer das sie sich im Powerplayspiel gewaltig verbessert haben  und schafften durch Roy Engler den Ausgleich zum 3:3. Das Spiel lebte jetzt von der Spannung und ein unkorrekter Wechsel der Wild Boys brachte Berlin wieder in Überzahl. Nun nahmen die Preussen eine Auszeit. Doch alle taktischen Besprechungen nutzen den Gästen nichts und Chemnitz überstand diese Situation schadlos. Nur wenig später zeigten sie den Gästen dann noch einmal wie man eine Überzahl erfolgreich spielt. Der starke Michal Vymazal legte für Mike Losch auf und schon war Chemnitz wieder mit einem Tor in Führung. Aber es waren noch über sechs Minuten zu spielen und alles war möglich. In den letzen beiden Minuten riskierten die Gäste alles und nahmen ihren Goalie vom Eis. Doch es sollte ihnen wenig bringen, den Michal Vymazal krönte seine starke Leistung mit dem Emptny Net Goal  zum 5:3 und der Jubel in Chemnitz kannte nun keine Grenzen.
Mit dem dritten Sieg in Folge hat man sich nach vom Tabellenende verabschiedet und kann nun in die Zukunft blicken. Es sich also wieder einmal gezeigt, das es etwas bringt wenn man Geduld hat und Trainer und Mannschaft in Ruhe arbeiten lässt. Wenn man so weiter spielt wird  noch so mancher Punkt am Küchwald bleiben und man muss nicht mehr von einer verkorksten Saison sprechen.
Wie es am nächsten Wochenende weiter geht ist derzeit noch offen. Denn am Freitag, den 12.2. (20:00 Uhr) müssten die insolventen Blue Lions Leipzig in Chemnitz antreten. Ob dies der Fall sein wird werden die nächsten Tage zeigen. Fakt ist das es am Samstag, den 13.02. (18:30 Uhr) ins Freiluftstadion nach Niesky geht. Für diese Fahrt sind noch freie Plätze vorhanden und interessierte Fans sollten sich beim Webmaster oder in der Geschäftsstelle melden.

Wild Boys Chemnitz
Tor: Schnelle, Letzsch
Verteidigung: Schenkel, Dvorak, Kohlstrunk, Nicolai,D., Fischer, Seidl, Rutsatz
Sturm: Losch, Vymazal, Michel, Rentszch, Engler, Maaßen, Sosa, Geier, Stiegler, Uhlig

Wild Boys Chemnitz – Preussen Berlin      5:3 (1:0,1:1,3:2)
 
1:0    (9:01)  Schenkel (Stiegler, Michel)  

1:1  (34:23)  Watzke (Janke, Hurbanek)   PP 5-4
2:1  (37:16)  Engler (Vymazal, Dvorak)   PP 5-3

2:2  (44:48)  Schertz (Janke)   
2:3  (45:21)  Watzke (Schertz, Hurbanek)   PP 5-4  
3:3  (50:04)  Engler (Losch, Vymazal)   PP 5-4
4:3  (53:49)  Losch (Vymazal)   PP 5-4
5:3  (58:55)  Vymazal (Engler, Losch)   ENG

Strafen: 10 / 14

 
 
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